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Über Trauma und Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Viele Menschen erleben traumatische Ereignisse wie körperliche oder sexualisierte Gewalt, Unfälle oder Katastrophen. Häufig haben solche Erlebnisse weitreichende Folgen: Betroffene erkranken leichter an psychischen Störungen, besonders an der sogenannten Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS).

Verzweifelter JugendlicherWie erkenne ich eine PTBS?

Eine PTBS kann sich auf verschiedene Weise zeigen und  zu Einschränkungen in vielen Lebensbereichen führen. So zeigen traumatisierte Menschen zum Beispiel Symptome wie ungewollt wiederkehrende belastende Erinnerungen, Ängste, Schlafstörungen oder Reizbarkeit. Häufig werden Dinge vermieden, die an das belastende Ereignis erinnern. Das alles kann zu einer deutlichen Beeinträchtigung im Alltag führen.

Traumatisiert – was jetzt?

Die Probleme können umso schlimmer werden, je länger sie unbehandelt bleiben. Daher ist es wichtig, früh eine Therapie zu machen. Zur Behandlung einer PTBS gibt es verschiedene Therapiemethoden. In den meisten geht es darum, nach dem Trauma wieder Sicherheit zu finden. Außerdem kann man sich – unterstützt durch den Therapeuten – mit dem Trauma auseinandersetzen, um besser mit den belastenden Erinnerungen klar zu kommen. Zuletzt ist es wichtig, auch im Alltag einen Umgang mit dem Trauma und den damit verbundenen Folgen zu erlernen.